Vorweg gesagt verführt My Free Farm sehr stark dazu, es am PC ständig laufen zu lassen, um es immer schön im Blick zu behalten. Zu Anfang hat man in dem Browsergame nur einen unbearbeiteten Acker mitsamt seiner kleinen Farm. Um den Acker gewinnbringend zu bearbeiten, muss man jedoch erst einmal Geld verdienen. Bevor die erste Ernte genug einbringt, um davon neue Saat zu kaufen, ist eine Menge zu tun: den Boden pflegen, säen, ernten – und mal sehen, wer unsere Ernte nun kauft, damit wir überhaupt weiter investieren können.
Hat man später dann geschafft, gut was verkauft zu haben, wird es allerdings nichts mit entspanntem Zurücklehnen: Die Tiere wollen versorgt und die Pflanzen bewässert werden, der Umsatz muss besser ausfallen. Wenn doch nur das Ackerland schneller Früchte tragen würde, damit wir endlich ernten und wieder investieren können um endlich den neuen Stall fertigzustellen!
An dieser Stelle sei bemerkt, dass man dazu neigt, sehr schnell süchtig nach My Free Farm zu werden. Es geht in diesem Browsergame nicht darum, mit schnellem Einsatz zügig zum Ziel zu kommen, sondern darum, dass der Weg das Ziel ist. Ist man mit etwas anderem im Netz beschäftigt, möchte man doch nur mal kurz schauen, ob die Saat gut angewachsen ist – und schon hat man den ganzen Hof immer nebenbei auf der Taskleiste stehen, um mit Argusaugen darüber zu wachen.
My Free Farm ist ein kostenfreies Browsergame, bietet aber auch die Möglichkeit, Coins dazuzukaufen. Die Bedienung von My Free Farm ist einfach und unkompliziert.
Unser Urteil:
Bei My Free Farm lernt man Geduld, wirtschaftliches Denken im Miniaturformat und die Verbindung zu Haus, Hof und Tieren, für die wir die Verantwortung tragen. Das tut man gern, zumal die Tiere so lieb aussehen und der ganze Hof wirkt wie eine kleine heile Welt, die man beschützen und verbessern möchte.
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5. August 2010
#1
voll lol