Der Weltraum – Unendliche Weiten”, vor allem Star Trek-Fans spitzen bei diesen Worten ihre Ohren. Als in den 60er Jahren die Kult-Serie an den Start ging, wurde ein neuer Meilenstein im Science-Fiction Bereich geschaffen. Ungefähr 44 Jahre später, nach mehreren Serien und elf Kinofilmen (der Letzte im Jahr 2009), brachte der Spiele-Entwickler Cryptic Studios das MMORPG (Massively Multiplayer Online Role-Playing Game) auf den Markt. Seit Januar 2012 ist es im Free2Play-Segment und kann kostenlos von jedermann gespielt werden.
Star Trek Online im Test
Am Anfang des Spiels muss der Spieler sich eine eigene Figur erstellen. Dies ist schon die erste große Herausforderung, da sich zwischen zahlreichen Uniformen entschieden werden muss. Auch die bekannten Star Trek Rassen sind so gut wie alle vorhanden und können gewählt werden. Hat man diese Entscheidungen hinter sich gebracht, muss sich der Spieler zwischen den einzelnen Charaktereinstellungen entscheiden. Verfügbar sind Wissenschaft, Taktik, Technik. Zwar hört sich diese Festlegung ziemlich dramatisch an, jedoch kann während des Spielverlaufes von Star Trek Online auch gewechselt werden.
Wenn der Charakter fertig erstellt ist, kann auch schon mit dem Sternenflottendienst begonnen werden. Der Spieler findet sich auf dem Schiff ein, und mit der altbekannten Warpgeschwindigkeit geht es in ferne Galaxien. Hat man dieses hinter sich gebracht, beginnt auch schon der Star Trek-Alltag. Immer wieder muss der Spieler sich darin beweisen, ein paar Klingonen abzuschießen, oder Planeten zu scannen. Schnell wiederholen sich die einzelnen Aufgaben.
Abwechslung bringen da lediglich die einzelnen Episoden bzw. Storymissionen. Bei diesen werden zwar die Mühen des Herstellers deutlich, jedoch kommt der Spieler nicht auf seine Kosten. Ein großes Problem besteht insbesondere darin, dass die intensiven Kämpfe, die dauernd auftreten, nach einer gewissen Zeit extrem langweilig werden. Immer wieder müssen Borg-Würfel oder Klingonen-Schiffe zerstört werden.
Fazit
Zusammengefasst kann man sagen, dass es ein durchaus faires Free2Play-Game ist. Betrachtet man jedoch die Umstände der Entwickler, dass es ursprünglich als Konkurrenz für WoW und Herr der Ringe geplant war, so zeigt sich, dass das Projekt, welches übrigens über sechs Jahre entwickelt wurde, doch eher enttäuscht hat.
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